Was kostet ein Mähroboter ohne Begrenzungskabel? Preise und Folgekosten
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Ein Mähroboter ohne Begrenzungskabel kostet laut UVP zwischen 579 € (MOVA ViAX 250) und 5.649 € (Husqvarna Automower 450V NERA), viele LiDAR-Modelle für Gärten bis 2.000 m² liegen zwischen 999 € (Dreame A1 Pro) und 1.699 € (MOVA LiDAX Ultra 2000). Dazu kommen jährliche Folgekosten für Strom, Ersatzmesser und bei vielen Modellen ein 4G-Abo, zusammen je nach Modell rund 25 bis 120 € pro Jahr. Diese Seite gehört zum Ratgeber für Mähroboter ohne Begrenzungskabel; welches Modell sein Geld für Ihren Garten wert ist, zeigt der Vergleich der Mähroboter ohne Begrenzungskabel. Alle Preise sind UVP mit Stand 10/2026.
Preisklassen nach UVP
Die Preisklassen der Mähroboter ohne Begrenzungskabel folgen vor allem Fläche, Antrieb und Navigationstechnik: unter 1.000 € gibt es Zweiradmodelle für kleine bis mittlere Gärten, zwischen 1.000 und 2.000 € kommen LiDAR-Mittelklasse und erste Allradmodelle dazu, über 2.000 € beginnen große Allrad- und Premiumgeräte. Die Tabelle zeigt typische Vertreter mit ihrer Einstiegs-UVP.
| Preisklasse | Beispiele (UVP ab) | Typische Eigenschaften |
|---|---|---|
| unter 1.000 € | MOVA ViAX (579 €), ECOVACS GOAT O600 RTK (649 €), Worx Landroid Vision Cloud WR303E (699 €), ANTHBOT M5 (749 €), MOVA LiDAX Ultra 800 (949 €), Dreame A1 Pro (999 €) | 250–2.000 m², meist Zweiradantrieb, 30–45 % Steigung, 4G oft optional |
| 1.000–2.000 € | Segway Navimow i2 LiDAR (1.199 €), Dreame A2 1200 (1.399 €), Mammotion LUBA mini 2 AWD (1.499 €), ECOVACS GOAT A1600 LiDAR Pro (1.499 €), MOVA LiDAX Ultra AWD (1.599 €), Dreame A3 AWD 2000 (1.999 €) | 1.000–3.000 m², LiDAR, teils Allrad bis 80 % |
| über 2.000 € | Mammotion LUBA 3 AWD (2.299 €), Segway Navimow X4 (2.499 €), Dreame A3 AWD Pro (2.599 €), Roborock RockMow Z1 LiDAR (2.699 €), Husqvarna Automower V NERA (2.775 €) | bis 7.500 m², meist Allrad, Schnittbreite bis 43 cm, 4G serienmäßig |
Innerhalb einer Serie steigt die UVP mit der Fläche: Der Navimow i2 LiDAR kostet als i208 für 800 m² 1.199 €, als i220 für 2.000 m² 1.599 €. Wer seine Fläche großzügig überschätzt, zahlt also schnell 300 bis 400 € zu viel. Die günstigste Klasse beleuchtet die Kaufberatung Mähroboter ohne Begrenzungskabel unter 1000 Euro im Detail.
Der MOVA ViAX ist mit 579 € UVP das günstigste Modell in unserer Datenbank. Er navigiert per Kamera, braucht keine Antenne und ist für 250 bis 600 m² ausgelegt; dafür muss die Schnitthöhe beim ViAX 250 und 300 von Hand eingestellt werden, und 4G gibt es nur gegen Aufpreis.
MOVA ViAX (250, 300, 500)
Kamera
- Fläche
- bis 600 m²
- Steigung
- 40 % (21,8°)
- Schnittbreite
- 20 cm
- Schnitthöhe
- 20–60 mm
- Antrieb
- 2WD (Front)
- RTK-Antenne nötig
- nein
- Lautstärke
- 57 dB(A)
- UVP
- ab 579 € (UVP)
Stärken
- Kein Begrenzungskabel und keine RTK-Antenne nötig – Kameranavigation (ViAX 500 zusätzlich LiDAR) (Hersteller)
- Niedriger Einstiegspreis: UVP ab 579 € (ViAX 250), im Herstellershop am 13.10.2026 ab 479 €
- Kompakt und leicht (9,4 kg), schmale Durchfahrten ab 60 cm (Hersteller)
- IPX6, abwaschbar; Wetteranpassung über Wettervorhersage (Hersteller)
Schwächen
- Schwacher Kantenschnitt, kein Randschnittmodul: bis ca. 20 cm Abstand an Zäunen (homeandsmart, ViAX 250), 12–25 cm (Smartzone, ViAX 500)
- Schnitthöhe beim ViAX 250/300 nur manuell per Drehknopf einstellbar (Hersteller, homeandsmart)
- Kleiner Akku (2,5 Ah) und 20 cm Schnittbreite – nur für kleine Gärten (homeandsmart)
Der Dreame A1 Pro kostet 999 € UVP, deckt bis zu 2.000 m² ab und navigiert rein per LiDAR ohne Kamera. Er braucht keine Antenne und arbeitet auch unter Bäumen, hat aber keine automatische Kartierung (homeandsmart) und Ortung nur mit separatem 4G-Modul. Nach dem Kaufpreis entscheiden die laufenden Kosten, wie teuer ein Modell über die Jahre wird.
Dreame A1 Pro
LiDAR
- Fläche
- bis 2.000 m²
- Steigung
- 45 % (24,2°)
- Schnittbreite
- 22 cm
- Schnitthöhe
- 30–70 mm
- Antrieb
- 2WD
- RTK-Antenne nötig
- nein
- Lautstärke
- 64 dB(A)
- UVP
- ab 999 € (UVP)
Stärken
- Günstigster reiner LiDAR-Mäher (ohne Kamera) (UVP 999 €) für bis zu 2.000 m²
- 360°-LiDAR, funktioniert auch unter Bäumen ohne RTK
- Gute Hinderniserkennung und übersichtliche App (homeandsmart)
- Regensensor und IPX6
Schwächen
- Keine automatische Kartierung (homeandsmart)
- Randmähen an runden Kanten und Ecken verbesserungswürdig (homeandsmart)
- Hinterradantrieb, max. 45 % Steigung; nur 22 cm Schnittbreite
Folgekosten pro Jahr
Die Folgekosten eines Mähroboters ohne Begrenzungskabel setzen sich aus Strom, Ersatzmessern und gegebenenfalls einem 4G-Abo zusammen. Der Strom ist dabei der kleinste Posten, das Abo oft der größte.
Strom: Akkukapazität mal Ladezyklen
Der Stromverbrauch ergibt sich aus der Akkukapazität in Wattstunden (Wh) multipliziert mit der Zahl der Vollladungen. Das folgende Rechenbeispiel beruht auf drei Annahmen: 200 Vollladungen pro Saison (knapp eine pro Tag von April bis Oktober), 15 % Ladeverlust und ein angenommener Strompreis von 0,35 €/kWh. Die Akkuwerte stammen aus den Herstellerdatenblättern.
| Modell | Akku | Strom pro Saison | Kosten pro Saison |
|---|---|---|---|
| ANTHBOT M5 | 45 Wh | ca. 10,4 kWh | ca. 3,60 € |
| Segway Navimow i208 LiDAR | 110 Wh | ca. 25,3 kWh | ca. 8,90 € |
| Segway Navimow i220 LiDAR | 216 Wh | ca. 49,7 kWh | ca. 17,40 € |
| MOVA LiDAX Ultra AWD | 243 Wh | ca. 55,9 kWh | ca. 19,60 € |
| Segway Navimow X450 | 324 Wh | ca. 74,5 kWh | ca. 26,10 € |
Mäht Ihr Roboter seltener, sinken die Werte entsprechend. Zusätzlich kann der Standby-Verbrauch der Station ins Gewicht fallen: ComputerBase maß beim MOVA LiDAX Ultra AWD 15–20 W. Läuft die Station von April bis Oktober (214 Tage) durchgehend, wären das bei 0,35 €/kWh rund 27 bis 36 € zusätzlich, also mehr als die eigentlichen Ladungen.
Messer
Ersatzmesser sind ein kleiner, aber regelmäßiger Posten. Navimow empfiehlt für die i-Serie, Klingen und Schrauben alle 1–2 Monate zu tauschen, für den X4 alle 80 Betriebsstunden. Ein 12er-Set der Navimow-Originalklingen (HA002E) kostete im Fachhandel im Oktober 2026 rund 18–20 € und reicht bei drei Klingen pro Wechsel für vier Wechsel. Pro Saison fallen damit etwa 20 bis 40 € an; Modelle mit zwei Messerscheiben wie der X4 oder der LUBA 3 AWD brauchen mehr Klingen.
4G-Abo
Das 4G-Abo kostet nach der Gratiszeit 29,99 €/Jahr bei Navimow, 39,90 €/Jahr bei ANTHBOT, 49 €/Jahr bei Sunseeker und 49,90 €/12 Monate bei Mammotion. Mammotion (LUBA-Serie), Dreame (A3 AWD Pro) und MOVA (LiDAX Ultra AWD) schließen die ersten 3 Jahre ein, Navimow in der Regel 1 Jahr. Details zu den Ortungsfunktionen stehen im Ratgeber zum Diebstahlschutz bei Mährobotern.
Zusammengerechnet ergibt sich für einen Navimow i208 LiDAR ab dem zweiten Jahr rund 9 € Strom, 20 bis 40 € Messer und 29,99 € Abo, also etwa 60 bis 80 € pro Jahr. Einmalige Kosten für Zubehör kommen hinzu.
Zubehör und Zusatzkosten
Zubehör verteuert einen Mähroboter ohne Begrenzungskabel vor allem dann, wenn es für die Navigation nötig ist. Die wichtigsten Posten sind die folgenden.
- Referenzstation RS1 für Husqvarna NERA: 309 € (Husqvarna-Shop), nur nötig ohne Mobilfunk- oder WLAN-Abdeckung auf der ganzen Fläche.
- EPOS Plug-in für Husqvarna 320, 430X und 450X NERA: 465 € (Husqvarna DE), Voraussetzung für den kabellosen Betrieb dieser älteren Modelle.
- 4G-Link-Modul: beim Dreame A1 Pro, bei MOVA LiDAX Ultra 800 bis 1200 und beim MOVA ViAX optional und kostenpflichtig.
- Kantenmodule: Roborock verkauft das PreciEdge-Modul für den RockMow Z1 LiDAR separat, Worx das Cut-to-Zero-Messer für einige Vision-Cloud-Modelle als Zubehör.
- Garage: Mammotion, Navimow und andere bieten Garagen meist im Bundle mit dem Mäher an.
- Antennenzubehör: ANTHBOT bietet eine Wandhalterung und eine 10-m-Kabelverlängerung für die RTK-Antenne an.
Wer ein Modell ohne nötiges Zusatzteil wählt, spart diese Posten komplett. Bleibt die Frage, ob der Aufpreis gegenüber einem klassischen Kabelmäher gerechtfertigt ist.
Lohnt sich der Aufpreis gegenüber Kabel?
Der Aufpreis gegenüber einem Kabelmodell lohnt sich, wenn Sie das Verlegen und Reparieren des Begrenzungsdrahts vermeiden, Zonen flexibel ändern oder einen Hang mit Allrad mähen wollen. Ein Kabelmäher spart beim Kauf, verlangt aber Arbeit bei der Installation und bei jeder Gartenumgestaltung; ein Kabelbruch legt den Mäher still, bis die Stelle gefunden ist.
Kabellose Modelle verlagern die Kosten: kein Draht, dafür Abhängigkeit von Satellitenempfang, Netz-RTK oder Sensoren, teils mit Abo. Bei Husqvarna lässt sich der Unterschied direkt beziffern, denn der Automower 430X oder 450X NERA fährt wahlweise mit Kabel oder mit dem 465 € teuren EPOS Plug-in. Eine ausführliche Abwägung bietet die Seite Mähroboter mit oder ohne Begrenzungskabel.
Häufige Fragen
Gibt es Mähroboter ohne Begrenzungskabel ganz ohne Abo?
Ja. Worx liefert die RTK-Korrekturdaten der Landroid Vision Cloud laut Hersteller ohne Zusatzabo, Husqvarna stellt die Cloud-Korrekturdaten für die Automower NERA ohne Zusatzkosten bereit, und Navimow nennt das Netz-RTK des i2 AWD lebenslang kostenlos. Kostenpflichtig wird es meist erst bei 4G-Diensten für Ortung und Fernsteuerung.
Sind die UVP die Preise, die ich tatsächlich zahle?
Nein, Straßen- und Aktionspreise liegen häufig darunter. Diese Seite nennt nur UVP mit Stand 10/2026, weil Tagespreise bei Händlern und in Herstellershops ständig schwanken.
Welche Garantie geben die Hersteller?
MOVA gibt auf ViAX und LiDAX Ultra AWD laut Hersteller 3 Jahre Garantie. ANTHBOT gewährt 3 Jahre auf Gerät und Station, aber nur 2 Jahre auf den Akku. Die gesetzliche Gewährleistung des Händlers gilt zusätzlich.
Ist ein Mähroboter ohne Begrenzungskabel ein Stromfresser?
Nein, bei 200 Vollladungen pro Saison und 0,35 €/kWh kostet das Laden je nach Akku rund 4 bis 26 € pro Saison. Mehr kann der Standby-Verbrauch der Station ausmachen: ComputerBase maß beim MOVA LiDAX Ultra AWD 15 bis 20 W.