TerraMow V600 und V1000 im Test-Check: Navigation nur per Kamera
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Die TerraMow V-Serie besteht aus den Mährobotern V600 und V1000, die ohne Begrenzungskabel, ohne RTK-Antenne und ohne LiDAR auskommen und ausschließlich mit drei Kameras navigieren; sie sind für 600 m² bzw. 1.200 m² ausgelegt. Die UVP beträgt 999 € (V600) und 1.299 € (V1000). Diese Seite fasst Herstellerangaben und veröffentlichte Tests zusammen; einen eigenen Praxistest hat die Redaktion nicht durchgeführt.
Neu im Programm ist der kleinere TerraMow Mini 500, den diese Seite ebenfalls behandelt. Den Platz der Serie im Gesamtmarkt zeigt die Seite alle Mähroboter ohne Begrenzungskabel im Überblick.
TerraMow V600 / V1000
Kamera
- Fläche
- bis 1.200 m²
- Steigung
- 32,5 % (18,0°)
- Schnittbreite
- 20,3 cm
- Schnitthöhe
- 25–75 mm
- Antrieb
- 2WD (Hinterrad)
- RTK-Antenne nötig
- nein
- Lautstärke
- 54 dB(A)
- UVP
- ab 999 € (UVP)
Stärken
- Reine Kamera-Navigation: keine Begrenzungskabel, keine RTK-Antenne, unabhängig von Satellitenempfang
- Sehr gute Hinderniserkennung im Test (homeandsmart 82/100, netzwelt 1,7)
- Leise: < 54 dB laut Hersteller; IPX6
- WLAN und 4G an Bord, elektrische Schnitthöhe 25–75 mm
Schwächen
- Kein Kantenschneidemodul – Randstreifen muss nachgetrimmt werden (smarthomeassistent, homeandsmart)
- Nur 18° (32,5 %) Steigung und kein Allrad; vorne nur eine Lenkrolle (netzwelt)
- Umständliche manuelle Kartierung (netzwelt 26.04.2026)
Technische Daten der TerraMow V-Serie
Die TerraMow V-Serie mäht mit 20,3 cm Schnittbreite, einer elektrisch verstellbaren Schnitthöhe von 25–75 mm und Hinterradantrieb mit vorderer Lenkrolle. Die gemeinsamen Daten zeigt die folgende Tabelle.
| Navigation | Kamera |
|---|---|
| RTK-Antenne nötig | nein |
| Max. Rasenfläche | bis 1.200 m² |
| Max. Steigung | 32,5 % (18,0°) |
| Schnittbreite | 20,3 cm |
| Schnitthöhe | 25–75 mm |
| Antrieb | 2WD (Hinterrad) |
| Lautstärke | 54 dB(A) |
| Schutzklasse | IPX6 |
| Verbindung | WLAN, 4G (1 Jahr inkl.) |
| Diebstahlschutz | laut Hersteller vorhanden, nicht spezifiziert |
| Kantenschnitt | Kantenfahrt, schmaler Rest laut Test |
| Hinderniserkennung | 3 Kameras mit KI |
| Marktstart | 2025 |
| UVP | ab 999 € (UVP), Stand 10/2026 |
Mit unter 54 dB laut Hersteller gehört die V-Serie zu den leisesten Modellen dieser Übersicht. Zum Diebstahlschutz schreibt TerraMow nur "Anti-Theft Protection", ohne zu nennen, ob PIN, Alarm oder Ortung dazugehören. Die beiden Varianten unterscheiden sich vor allem bei Akku und Fläche.
Varianten V600 und V1000
Die Varianten der V-Serie unterscheiden sich bei Akku, Mähzeit und maximaler Fläche, Navigation und Mähwerk sind identisch.
| Variante | Max. Fläche | UVP | Amazon |
|---|---|---|---|
| TerraMow V600 | 600 m² | 999 € | Zu Amazon* |
| TerraMow V1000 | 1.200 m² | 1.299 € | Zu Amazon* |
Die Unterschiede laut terramow.com fasst die folgende Tabelle zusammen.
| Merkmal | V600 | V1000 |
|---|---|---|
| Akku | 3,8 Ah, 84,36 Wh, 24 V | 4,5 Ah, 98,55 Wh, 24 V |
| Mähzeit | 120 min | 150 min |
| Ladezeit | 100 min | 120 min |
| Fläche pro Ladung | 130–250 m² | 160–300 m² |
| Max. Fläche | 600 m² | 1.200 m² |
Bei zwei Werten weichen andere Quellen ab. Für den V600 nennen netzwelt und Händler 150 min Mähzeit statt 120 min. Für den V1000 meldete inside-digital zum deutschen Marktstart am 24.06.2025 noch 1.000 m²; heute nennen TerraMow und der DACH-Partner terramow-online.de 1.200 m². Ein kleineres Geschwistermodell ergänzt die Serie.
TerraMow Mini 500
Der TerraMow Mini 500 ist das Einstiegsmodell für Gärten bis 500 m² und nutzt dieselbe Kameranavigation TerraVision 2.0 wie die V-Serie.
TerraMow Mini 500
Kamera
- Fläche
- bis 500 m²
- Steigung
- 32,5 % (18,0°)
- Schnittbreite
- 18 cm
- Schnitthöhe
- 20–60 mm
- Antrieb
- k. A.
- RTK-Antenne nötig
- nein
- Lautstärke
- 56 dB(A)
- UVP
- k. A.
Stärken
- Kamera-Navigation ohne Kabel und ohne RTK-Antenne (Hersteller)
- Kompakt (55,5 × 37,1 × 26,7 cm, 10,1 kg) für kleine Gärten
- Spot-Modus für gezieltes Nachmähen (Hersteller)
- IPX6, Regenerkennung
Schwächen
- Schnitthöhe nur manuell verstellbar (20–60 mm) laut Hersteller
- 4G zum Abruf noch nicht verfügbar ('Launch Soon')
- Keine unabhängigen deutschen Testergebnisse verifiziert
Laut TerraMow misst der Mini 500 55,5 × 37,1 × 26,7 cm, wiegt 10,1 kg und mäht mit 18 cm Breite. Der Akku mit 88,7 Wh reicht für 150 min Mähzeit bei 120 min Ladezeit. Die Schnitthöhe von 20–60 mm wird anders als bei der V-Serie von Hand verstellt, 4G ist als Option angekündigt, aber noch nicht erhältlich. Einen Spot-Modus für gezieltes Nachmähen bewirbt der Hersteller. Eine UVP weist TerraMow nicht aus, und ein ausgewerteter Test einer deutschen Redaktion liegt bisher nicht vor.
| Variante | Max. Fläche | UVP | Amazon |
|---|---|---|---|
| TerraMow Mini 500 | 500 m² | k. A. | Zu Amazon* |
Wie alle TerraMow-Modelle verzichtet der Mini 500 auf Satellitenempfang, was Navigation und Einrichtung grundlegend prägt.
Navigation und Einrichtung
Die Navigation der TerraMow V-Serie heißt TerraVision 2.0 und wertet die Bilder von drei Kameras mit 1.920 × 1.280 Pixeln per KI aus, um Rasen, Grenzen und Hindernisse zu erkennen. Weil weder RTK noch LiDAR im Spiel sind, beeinflussen Baumkronen und Hauswände die Ortung nicht. Die Grundlagen dieser Technik erklärt die Seite Kameranavigation (KI-Vision).
Die Karte erstellt der Mäher automatisch, was netzwelt und homeandsmart als einfach beschreiben. Beim manuellen Nacharbeiten gehen die Urteile auseinander: netzwelt (04/2026) nennt die manuelle Kartierung umständlich, smarthomeassistent (07/2026) vermisst sie ganz, und testberichte.de fasst die Autokartierung als nicht immer präzise zusammen. Die Hinderniserkennung gilt als größte Stärke, homeandsmart zählte 100 % erkannte Testhindernisse. Verbunden wird der Mäher über WLAN oder 4G mit einem Datenpaket für das erste Jahr. Die Kameras bestimmen auch, wie der Mäher an Kanten und Hängen arbeitet.
Steigung, Fläche und Mähbild
Die TerraMow V-Serie schafft laut Herstellertabelle 32,5 % (18°) Steigung und hat keinen Allradantrieb. Eine Marketing-Kachel von TerraMow nennt 20°, ein Händler 24°; maßgeblich ist der niedrigere Tabellenwert.
Für die Flächenplanung zählt die Leistung pro Akkuladung von 130–300 m², nicht die Maximalfläche. Ein V1000 braucht für 1.200 m² also vier bis acht Ladezyklen. Am Rand mäht die V-Serie ohne Trimmer oder Seitenmähwerk, die Messerscheibe sitzt mittig. Den Abstand zur Kante stellen Sie in der App ein (bis zu 15 cm nach innen oder außen). homeandsmart (04/2026) lobt den Randschnitt trotz mittigem Mähteller, smarthomeassistent nennt das fehlende Kantenschneidemodul dagegen als Nachteil. An Rändern, die der Mäher nicht überfahren kann, bleibt ein schmaler Streifen für die Rasenschere. homeandsmart beschreibt zudem eine unruhige Mähstrategie. Die Testergebnisse zeigen, wie die Redaktionen diese Punkte gewichten.
Testergebnisse unabhängiger Redaktionen
Die Testergebnisse unabhängiger Redaktionen zum TerraMow V600 lauten "gut" bis "sehr gut", Hauptargument ist die Hinderniserkennung.
Die veröffentlichten Ergebnisse zum V600 sind die folgenden.
- homeandsmart (04/2026): "Gut", 82/100 Punkte. Lob für die Hinderniserkennung, Kritik an einem Software-Fehler mit Stillstand und der unruhigen Mähstrategie.
- NETZWELT (04/2026): Note 1,7 (gut). Empfehlung als rein kamerabasierter Mäher, Verbesserungsbedarf bei der App-Kartierung.
- smarthomeassistent (07/2026): Performance 1,2, Preis-Leistung 1,0. Kritik an fehlendem Kantenmodul, fehlendem Allrad und fehlender manueller Kartierung.
- testberichte.de (06/2026): Gesamtnote 1,8 (gut), unter anderem auf Basis von homeandsmart, GameStar und c't.
Zum V1000 und zum Mini 500 liegen in diesen Quellen keine eigenen Bewertungen vor. Die Ergebnisse spiegeln sich direkt in Stärken und Schwächen wider.
Stärken und Schwächen
Die größte Stärke der TerraMow V-Serie ist die Unabhängigkeit von Satellitensignalen bei sehr guter Hinderniserkennung. Für die Serie sprechen diese Punkte.
- Weder Kabel noch Antenne noch Satellitenempfang nötig
- Hervorragende Hinderniserkennung (homeandsmart, testberichte.de)
- Leise mit unter 54 dB laut Hersteller, IPX6
- WLAN und 4G, elektrische Schnitthöhe 25–75 mm
Gegen die Serie sprechen diese Punkte.
- Kein Kantenschnittmodul, Randstreifen muss nachgetrimmt werden (smarthomeassistent)
- Nur 32,5 % Steigung, kein Allrad
- Kartierung je nach Test umständlich oder ungenau (netzwelt, testberichte.de)
- Zeitweise Software-Stillstände vor einem Update (homeandsmart)
Daraus folgt ein recht eindeutiger Einsatzbereich.
Für welchen Garten eignet sich die TerraMow V-Serie?
Die TerraMow V-Serie eignet sich für kleine bis mittlere, eher ebene Gärten mit Bäumen, Hecken oder hohen Gebäuden, in denen RTK-Modelle ihr Satellitensignal verlieren würden. Der V600 passt zu Rasenflächen bis etwa 500 m², der V1000 zu Flächen bis etwa 1.000 m². Weniger geeignet ist die Serie für Hänge über 18° und für Besitzer, die keine Kanten nachschneiden möchten. Weitere Empfehlungen für schattige Grundstücke bietet die Seite Mähroboter ohne Begrenzungskabel für Gärten mit Bäumen. Wer andere Prioritäten setzt, findet passende Alternativen.
Alternativen zur TerraMow V-Serie
Die wichtigsten Alternativen zur TerraMow V-Serie sind ein günstigeres Kameramodell, eine Kamera-RTK-Serie mit Allrad-Option und ein LiDAR-Mäher mit Trimmer.
- Der MOVA ViAX ist mit UVP ab 579 € die günstigere Kamera-Lösung für Gärten bis 300 m², der ViAX 500 ergänzt LiDAR für bis 600 m².
- Der Worx Landroid Vision Cloud kombiniert Kamera und Netz-RTK, braucht keine Kartierung und ist als 4WD für Hänge bis 84 % erhältlich.
- Der ECOVACS GOAT O1200 LiDAR Pro navigiert ebenfalls ohne Satellitenempfang und schneidet Rasenkanten mit einem Fadentrimmer.
Die Tabelle vergleicht die Kerndaten.
| Modell | Navigation | Fläche bis | Steigung | Antenne | Schnitt | UVP |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kamera | 1.200 m² | 32,5 % | nein | 20,3 cm | ab 999 € | |
| Kamera | 600 m² | 40 % | nein | 20 cm | ab 579 € | |
| NetRTKKamera | 3.000 m² | 30 % | nein | 18–22 cm | ab 699 € | |
| LiDARKamera | 1.200 m² | 45 % | nein | 22 cm | ab 999 € |
Quellen
Die Angaben auf dieser Seite stützen sich auf die folgenden Herstellerseiten, Testberichte und Händlerangaben, abgerufen bis 13.10.2026.
- terramow.com: terramow.com/products/v600
- terramow.com: terramow.com/products/v1000
- terramow.com: terramow.com/pages/v-series
- terramow-online.de: terramow-online.de/
- inside-digital.de: inside-digital.de/news/terramow-maehroboter-v-series-launch-deals
- homeandsmart.de: homeandsmart.de/terramow-v600-test-819943
- netzwelt.de: netzwelt.de/terramow-v600/testbericht.html
- smarthomeassistent.de: smarthomeassistent.de/maehroboter/terramow-v600/
- roboter-forum.com: roboter-forum.com/threads/lautsprecher-wichtige-preisanpassung.77228/
Die Quellen zum TerraMow Mini 500 sind die folgenden.
- terramow.com: terramow.com/products/mini-500
- commaik.de: commaik.de/2026/08/terramow-v1000-v600-und-mini-500-im-test-maehroboter-ohne-rtk-und-lidar
Häufige Fragen
Funktioniert der TerraMow V600 unter Bäumen?
Ja, weil der V600 keinen Satellitenempfang braucht. Die Navigation läuft ausschließlich über drei Kameras, Baumkronen schatten daher kein Signal ab. Tests nennen eher Kantenschnitt und Kartierung als Schwachstellen.
Hat der TerraMow V600 4G?
Ja. TerraMow nennt WLAN und 4G und legt ein Datenpaket für das erste Jahr bei. Ob danach Kosten entstehen, gibt der Hersteller nicht eindeutig an.
Welche Variante der TerraMow V-Serie für 800 m²?
Für 800 m² passt der V1000, den TerraMow inzwischen mit 1.200 m² angibt. Der V600 ist mit 600 m² zu knapp, weil eine Reserve von 20–30 % fehlen würde.
Was kostet der TerraMow Mini 500?
Eine UVP nennt TerraMow für den Mini 500 bisher nicht, im Oktober 2026 gibt es nur Einführungsangebote im Herstellershop. Den aktuellen Preis prüfen Sie am besten direkt beim Händler.